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Das Städtische Lapidarium entwickelte sich immer mehr zu einem Ort, an dem auch immer mehr junge Menschen verweilen wollen, fernab vom Stuttgarter Innenstadttrubel und Mainstream-Angebot – auch zur Winterzeit.
Idyllisch ist es hier und ruhig, ein Oase zum Durchatmen und dennoch so zentral gelegen, dass man hier auch schnell mal vorbeischauen kann, gerade wenn man im Süden oder Westen der Stadt wohnt.
Alternative Wintererlebnisse im geheimen Garten entdecken
Wer also eine Alternative zu den ganzen Weihnachtsmärkten und Winterträumen im Kessel sucht, kann sich bei „Winterlichter im Lapidarium“ eine Laterne schnappen und den geheimen Garten in besonderem Licht erleben.
„Wir sind kein weihnachtlich angehauchter Ort, sondern haben die Winterzeit in den Fokus gestellt“, erklärt Marie-Sophie Hönle, Koordinatorin der Museumsfamilie rund um Stadtpalais und Lapidarium, am Eröffnungsabend. Und es sei eben auch ein Ort für alle, ob junge Kreative, Familien oder ältere „Steinliebhaber“. Kinder habe sie bereits entdeckt, die hier mit eigenen Laternen unterwegs seien und die Pfade erkunden. Herrlich.
Magisches Lichtspiel im historischen Skulpturengarten
Die künstlerische Winterinstallation verwandelt den historischen Skulpturengarten übrigens schon zum zweiten Mal in ein magisches Zusammenspiel aus Licht und Schatten.
Man könne sich einfach treiben lassen und überall etwas entdecken, freut sich Hönle. „Das Lapidarium ist ja für sich schon ein sehr spannender Ort – durch die Ausstellungsobjekte. Und damit konnten wir auch ganz anders arbeiten“, verrät der Stuttgarter Licht- und Medienkünstler Simon Wallenda.
Künstlerisches Lichtlabor verzaubert erneut im Lapidarium
Gemeinsam mit Maximilian Luz und Philipp Kaiser von Lichtgestalten ist er verantwortlich für das Herzstück der Installation, das wie im vergangenen Jahr das künstlerische Lichtlabor bildet. „Im zweiten Durchgang haben wir versucht unsere Arbeiten, die schon vorher vorhanden waren, in einen neuen Kontext zu setzen und mit dem Ort interagieren zu lassen.“
Elemente vom ersten Mal würden wieder auftauchen, aber diese habe man auf ein neues Level oder eben auf eine Anhöhe gehoben, was Sinn macht, wenn man den Skulpturengarten kennt. „Dieses Mal spielen Bewegtbild und damit Projektionen eine größere Rolle.“ Und man habe vorab Arbeiten ausgewählt, die mit der Essenz des Ortes, dem Stein, der Erde zu tun haben.“ Zu sehen sind deshalb auch Dinge, die sich nach innen oder nach außen stülpen.
Künstler erschaffen poetisches Erlebnis aus Licht und Klang
Deshalb haben die Künstler, wie sie selbst sagen, extrem viel Zeit in die Arbeiten gesteckt, weil das Lapidarium an sich ja einfach auch eine sehr lange Geschichte erzählt. So wurde also zum wiederholten Male ein sinnliches Erlebnis zwischen Kunst und Natur ge- und erschaffen – an einem Ort, an dem Licht, Schatten und diesmal neu: Klang in poetischem Einklang verschmelzen.
Im oberen Bereich tauchen auch die Lichtgestalten wieder auf, die bei der Einweihung vom Stadtpalais entstanden sind. „Voll schön“, freut sich Hönle. Wer also im Einklang mit der Natur mitten in Stuttgart sein will, der sollte sich von dieser besonderen Inszenierung verzaubern lassen und die winterliche Ruhe vor und nach dem (Weihnachts-)Sturm im Städtischen Lapidarium genießen.
Laternen und Taschenlampen dürfen gerne mitgebracht werden, eine begrenzte Anzahl an Laternen steht vor Ort zur Ausleihe bereit (first come, first served). Die Veranstalter bitten um warme Kleidung und festes Schuhwerk, da die Wege teilweise unbefestigt sind.
Anmeldeschluss Mittwoch, 03.12.2025 00:00 Uhr
Kosten
`s koscht nix,des isch doch boggschdargg,gell
Altersbeschränkung ab 55 Jahre bis 65 Jahre
Teilnehmer Keine Teilnehmer
Max. Teilnehmer 5 (5 freie Plätze)
Max. Begleitpersonen Keine Begleitpersonen
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